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Auf der LOUPE India 2026 vom 29. Oktober bis 1. November präsentiert IST an Stand P8 die modulare Plattform swap4cure. Das System vereint UV-, LED-UV- sowie thermische Trocknung auf einer gemeinsamen Plattform und ermöglicht den Wechsel zwischen den Technologien. Ergänzt durch LEDcure NX und SMARTcure bietet swap4cure Maschinenherstellern und Druckereien die Möglichkeit, ihre Anlagen flexibel für unterschiedliche Produktionsanforderungen auszulegen. Perspektivisch kann das Plattformkonzept zudem weitere Härtungstechnologien wie FREEcure berücksichtigen.

Der Label- und Verpackungsdruck befindet sich im Wandel. Unterschiedliche Substrate, wasserbasierte Farben und Lacke, steigende Produktionsgeschwindigkeiten sowie veränderte technische und regulatorische Anforderungen prägen die Produktionsbedingungen. Für Maschinenhersteller und Druckereien gewinnt damit die Flexibilität der eingesetzten Produktionssysteme an Bedeutung.

Moderne Druckmaschinen müssen unterschiedliche Druckverfahren, Farb- und Lacksysteme sowie Produktionsanforderungen abdecken können. Je nach Anwendung können dabei unterschiedliche Härtungs- und Trocknungstechnologien erforderlich sein. Gefragt sind modulare Maschinenkonzepte, die sich an wechselnde Anforderungen anpassen lassen und einen zuverlässigen und wirtschaftlichen Produktionsbetrieb unterstützen.

Eine Plattform für unterschiedliche Technologien

Mit swap4cure stellt IST eine Plattform vor, die auf diese Anforderungen ausgerichtet ist. Das modulare System ermöglicht den Wechsel zwischen konventioneller UV-Härtung, LED-UV sowie thermischer Trocknung mit Infrarot und Warmluft. Anwender können abhängig von Druckauftrag, Farb- oder Lacksystem und Substrat die jeweils geeignete Technologie einsetzen, ohne die Maschine dauerhaft auf ein einzelnes Härtungs- oder Trocknungsverfahren festzulegen.

Neben der technologischen Flexibilität spielt die Maschinenverfügbarkeit eine wichtige Rolle. Der modulare Aufbau und das Schnellwechselkonzept erleichtern den Austausch der Systeme sowie Wartungs- und Servicearbeiten. Gleichzeitig sind die eingesetzten Komponenten für die Anforderungen industrieller Produktionsumgebungen ausgelegt.

LED-UV und intelligente Leistungssteuerung

Auch der Energiebedarf spielt bei der Auslegung moderner Druckmaschinen eine wichtige Rolle. Mit LEDcure NX bietet IST ein wassergekühltes LED-UV-System mit einer optischen Leistung von bis zu 42 W/cm und einem Wirkungsgrad von über 50 Prozent. Die LED-Technologie benötigt keine Aufwärmphase und ermöglicht eine bedarfsgerechte Leistungsregelung.

Ergänzt wird das System durch SMARTcure. Das KI-gestützte Assistenzsystem analysiert Produktionsparameter und ermittelt daraus eine Empfehlung für die UV-Leistung. Ziel ist es, die für den jeweiligen Produktionsprozess geeignete Leistung bereitzustellen und unnötigen Energieeinsatz zu vermeiden. Die formatabhängige Steuerung einzelner LED-Zonen ermöglicht darüber hinaus, die aktive Bestrahlungsbreite an den jeweiligen Druckauftrag anzupassen.

Perspektive für weitere UV-Härtungsverfahren

Mit Blick auf zukünftige Anforderungen bietet das Plattformkonzept von swap4cure zudem die Möglichkeit, weitere Technologien einzubinden. Dazu gehört FREEcure, eine UV-Technologie mit einem hohen Anteil kurzwelliger UVC-Strahlung.

Die spektralen Eigenschaften können – abhängig von Formulierung und Prozessbedingungen – die photoinitiatorfreie oder photoinitiator-reduzierte UV-Härtung geeigneter Systeme unterstützen. Damit ergeben sich zusätzliche Möglichkeiten für Anwendungen, bei denen die eingesetzte Farb- oder Lackchemie sowie Migrations- und Geruchsanforderungen eine besondere Rolle spielen.

Modulares Maschinenkonzept für unterschiedliche Anforderungen

Für Maschinenhersteller und Druckereien schafft der Plattformansatz die Möglichkeit, Anlagen an unterschiedliche und sich verändernde Produktionsanforderungen anzupassen. Neue Farb- und Lacksysteme, zusätzliche Anwendungen oder weitere Härtungs- und Trocknungstechnologien können berücksichtigt werden, ohne das grundlegende Maschinenkonzept auf ein einzelnes Verfahren festzulegen.

Die Anforderungen an moderne Label- und Verpackungsdruckmaschinen lassen sich dabei in fünf zentrale Punkte zusammenfassen:

  • Flexibilität bei Härtungs- und Trocknungstechnologien,

  • bedarfsgerechter Energieeinsatz,

  • kurze Wechsel-, Wartungs- und Servicezeiten,

  • intelligente und datenbasierte Prozessunterstützung,

  • Erweiterbarkeit durch modulare Plattformkonzepte.

Mit swap4cure verfolgt IST einen Plattformansatz, der unterschiedliche Härtungs- und Trocknungstechnologien innerhalb eines gemeinsamen Maschinenkonzepts verbindet und damit die Anpassung an unterschiedliche Produktionsanforderungen unterstützt.

Besucher der LOUPE India 2026 können sich vom 29. Oktober bis 1. November 2026 am Stand P8 bei IST über swap4cure sowie weitere Lösungen für UV-, LED-UV- und thermische Trocknung informieren. Die Experten vor Ort zeigen, wie sich unterschiedliche Technologien in moderne Maschinenkonzepte für den Label- und Verpackungsdruck integrieren lassen.

swap4cure – Eine Plattform. Verschiedene Technologien. Flexible Möglichkeiten.

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